Bei der Nutzung der grenzenlosen Energie, 

die von der Sonne kommt, bieten sich für uns hauptsächlich zwei Möglichkeiten an:

  • die direkte Stromerzeugung mit Hilfe photovoltaischer Zellen, die in Modulen zusammengefasst sind,
  •  oder die Nutzung der Wärme in Sonnenkollektoren.

Dieser Internetauftritt - und auch die Aktivitäten der Gesellschaft - legt seinen Schwerpunkt auf die Photovoltaik.

Was ist Photovoltaik und wie funktioniert das Ganze?

 Unter Photovoltaik versteht man die direkte Erzeugung von elektrischem Strom aus Sonnenlicht. Dies geschieht mit Hilfe von Solarmodulen (Solarzellen), die so aufgestellt werden, dass sie möglichst gut dem Sonnenlicht ausgesetzt sind.
Der von diesen Modulen gelieferte Gleichstrom wird mit Hilfe von Wechselrichtern in Wechselstrom umgewandelt und in das örtliche Stromleitungsnetz eingespeist. Ein Zähler misst die erzeugte Menge elektrischer Energie, die der Betreiber der Anlage vom Stromlieferanten nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet bekommt.
 



Aus wirtschaftlichen Gründen (Die Vergütung für den eingespeisten Strom war zur Zeit der Anlagenerrichtung höher als der Preis des bezogenen Stromes) bleibt Einspeisung und Bezug völlig getrennt; die Energie wird über voneinander unabhängige Verträge abgerechnet.

Da sich die gesetzlichen Grundlagen (EEG - Energieeinspeisegesetz) fast im jährlichen Rhythmus ändern, muss man für jede Anlagenplanung die rechtlichen Randbedingungen neu ausfindig machen.

Heute (2018) ist es wirtschaftlich geboten, den erzeugten Strom zunächst möglichst vollständig selbst zu verbrauchen und nur den Überschuss ins öffentliche Netz einzuspeisen. Schaltuhren für große Verbraucher (z.B. Waschmaschine, Spülmaschine, Elektroauto) helfen hierbei.
Auch Akkus, die mit der Photovoltaikanlage verbunden sind, sind heute bereits wirtschaftlich und helfen, Einspeisung und Verbrauch besser aufeinander abzustimmen und zu vergleichmäßigen.